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Die Sternenwanderer Teil 2

geschrieben am: 27.10.2020 von: Dana Andersen
Kategorie(n): Liebe & Partnerschaft, Psychologie & Lebenshilfe

Die SternenwandererDie Geschichte von Ann und Apsu – Teil 2

Wie erging es Apsu nachdem Ann und er sich zerstritten und getrennt hatten? Anns Flucht wurde von seinen intriganten „Freunden“ zu einer Lüge umgedichtet, indem sie Apsu weismachten, dass Ann ihn mit ihrem treuen Freund Momu betrogen habe und nun durchgebrannt sei, mitsamt eines großen Vorrates an Gold. In Wahrheit hatten seine „Freunde“ das Gold gestohlen.

Apsu war so aufgebracht und verletzt, dass er sich umgehend mit Kah, seiner neuen Gefährtin vermählte und besiegelte damit den Pakt mit den Fremdlingen endgültig. Kurze Zeit später wurde sein Reich von der Armee der Dunkelwesen  angegriffen. Sie zerstörten sein einst so prächtiges Königreich und versklavten sein Volk zu Arbeitern. Apsu selbst konnte fliehen, aber nachdem er alles verloren hatte, wendeten sich auch Kah und seine einstigen Freunde von ihm ab, denn er hatte ihnen nichts mehr zu bieten. Apsu fand heraus, dass Kah ihn schon lange mit seinem besten Freund betrogen hatte und ihm wurde mit einem Schlag klar, dass sie ihn nie wirklich geliebt hatte. Apsu war völlig entsetzt als all die Lügen und Intrigen ans Licht kamen. Für ihn brach die ganze Welt zusammen. Und dann wurde er wütend. Er war so wütend auf sich selbst und so verzweifelt.  Er konnte nicht begreifen, wie all das hatte geschehen können, und wieso er all diese Täuschungen nicht eher erkannt hatte. Die nüchterne Erkenntnis, dass alles, was er über Jahrzehnte liebevoll aufgebaut hatte, mit einem Schlag von Menschen, denen er vertraut hatte, vernichtet worden war, löste ein tiefes Trauma in ihm aus. Wochenlang grübelte er über das Geschehene nach und konnte es dennoch nicht begreifen. Ein tiefes Gefühl der Leere, der Angst und Unsicherheit erfasste ihn nachhaltig. Er sehnte sich so sehr danach, sich endlich ausruhen und seine quälenden Gedanken abschalten zu können … er sehnte sich nach Antworten, nach Trost und Halt und innerem Frieden… er sehnte sich nach Ann.

„Ich könnte sie suchen!“ schoss es ihm durch den Kopf. Bestimmt ließe sich herausfinden, wohin sie sich zurückgezogen hatte. Betrübt verwarf Apsu diesen Gedanken sofort wieder. Wie könnte er ihr je wieder unter die Augen treten?

„Aber ohne sie kann ich nicht sein“, Apsu fühlte sich so unendlich einsam und verloren. Und dann hatte er die rettende Idee: Er würde hart arbeiten und etwas Neues aufbauen, etwas Großartiges mit dem er Ann beeindrucken könnte! Wenn er ihr etwas zu bieten hätte, würde sie ihm bestimmt noch eine Chance geben und ihn vielleicht auch wieder lieben.

Die Angst und die Verunsicherung hatten sich inzwischen so tief in Apsu`s Herz gegraben, dass er nicht einmal auf die Idee kam, dass Ann ihn immer noch liebte und es immer tun würde – ihn, und zwar genauso wie er war. Sie liebte ihn für das, was er in seinem Herzen trug, für das, was er im innersten seines Seins war und immer bleiben würde. Unabhängig davon, was hier auf der Erde passiert war, denn ihre Seelen war so viel mehr. Aber Apsu konnte sich längst nicht mehr daran erinnern, was er einst im Herzen war, sondern bewertete sich danach, was er nach außen darstellte und was er besaß. Und deshalb versuchte er jahrelang Ruhm und Reichtum – etwas Vorzeigbares – zu erarbeiten. Aber es gelang ihm nicht oder zumindest nicht so, wie er es sich gewünscht hatte. Und das ließ ihn immer ehrgeiziger und verbissener werden, und immer wütender. Er setzte sich immer mehr unter Druck, denn er wollte Ann unbedingt wiedersehen, sich entschuldigen und wieder mit ihr zusammen sein. Aber er traute sich nicht seinem Herzen zu folgen und einfach zu ihr zu gehen. Er traute sich nicht, sich zu offenbaren so wie er war, mit all seinen Ängsten, Verletzungen und tiefen Wunden, die er davon getragen hatte, denn wie könnte Ann ihn so noch lieben?

Auch er hatte sein Selbstvertrauen verloren.

Die Furcht, dass Ann ihm nicht verzeihen und ihre Trennung damit endgültig besiegeln würde, hinderte Apsu daran, diese große Chance (einfach zu ihr zu gehen), die zu einem guten Ende geführt hätte, zu ergreifen. Denn gemeinsam und mit vereinter Kraft, hätten Ann und Apsu mit Leichtigkeit einen Neuanfang starten können.

Aber Apsu war so sehr in seinem Leid, Grübeleien und Kummer – in der tiefen Schwingung – gefangen, dass er diese Möglichkeit nicht sah. Er wollte lieber perfekt vorbereitet sein, damit nichts schief gehen würde, wenn er Ann um Verzeihung bat und verschob sein Vorhaben immer wieder auf einen späteren Zeitpunkt … bis es zu spät war.

Und so starb Apsu zutiefst unglücklich, genau wie Ann, an einem gebrochenen Herzen. Und er war darüber hinaus schwer beladen mit der unerträglichen Last, die Verantwortung dafür zu tragen, dass sein Volk nun in der Gefangenschaft lebte. Er hatte Ann`s Liebe, ihren Rat und ihre Vorahnungen nicht zu schätzen gewusst und sich von ihr abgewandt. Ann … seine einzige wahre Liebe, sein Zuhause, seine zarte Seelenstimme … Er hatte geschworen, sie auf immer und ewig zu schützen, wie könnte sie ihm das Geschehene je vergeben?

Wie sollte er sich selbst jemals vergeben?

 

***

 

Und somit waren Ann und Apsu, und mit ihnen ihr Sternenvolk, aber auch alle anderen Besucher und Menschen auf dem Planteten Erde, in der Reinkarnationsfalle der Schattenwelt gefangen, denn sie alle waren getäuscht worden. Sie alle waren auf die manipulative Versuchung reingefallen und haben sich im Laufe dieser besonderen Ur-Inkarnation eine karmische Schuld aufgebürdet. Demzufolge wurden sie immer wiedergeboren, denn dieser Kreislauf der Wiedergeburt kann nur aufgehoben werden durch das Erkennen und die Annahme des Geschehenen, und durch die Heilung der alten Seelenwunden. Aber die Krux ist, solange die Menschen sich nicht an das Geschehene erinnern, können sie die Vergangenheit auch nicht klären und heilen. Und deshalb begegneten sich die, durch das ursprüngliche Drama verbundenen Seelen in jeder Inkarnation erneut. Sie begegnen sich bis heute, ohne zu wissen, dass sie sich bereits kennen, denn jede Seele durchquert bei ihrer Geburt in die Welt der Dichte den Fluss des Vergessens …

Und so trafen sich auch Ann und Apsu in jeder Inkarnation aufs Neue und wiederholten das ursprüngliche Szenario in allen erdenklichen Formen –  immer ohne Happy-End. Denn leider waren auch die Dunkelwesen, die manipulierende Energie, immer mit am Start, denn diese Fremdeinwirkung war ja der Auslöser des ursprünglichen Streits und der Trennung des Seelenpaares gewesen. Und die Dunkelwesen haben bis heute kein Interesse daran, dass Ann und Apsu wieder zueinander finden. Denn sobald sich die beiden wieder zusammentun, sich an  das Geschehene und ihre ursprünglichen Fähigkeiten erinnern und ihre kosmischen Kräfte und Gaben gemeinsam einsetzen, kann keine Dunkelmacht des ganzen Universums sie ein zweites Mal manipulieren, unterdrücken und einsperren. Wiedervereint und sich ihrer Seelenessenz bewusst, wären Ann und Apsu wieder die Sternenwanderer, die sie einst waren: unantastbar und unverwundbar und unvorstellbar macht- und kraftvoll in ihrer Liebesenergie! Und frei!

Aber aufgrund des karmischen Sogs in die Schattenwelt, waren beide gezwungen, das Ursprungsdrama unbewusst (schlafend) immer wieder aufs Neue zu durchleben.

Apsu geriet demzufolge in jeder seiner Inkarnationen an die falschen Freunde und an Frauen, die ihn nicht wirklich liebten sondern nur sein Geld und Ansehen wollten (den äußeren Schein), er wurde immer wieder ausgenutzt, belogen und betrogen und verlor am Ende alles, was er sich aufgebaut hatte. Und so trug er immer tiefere Seelenwunden davon. Er stürzte sich in Gefahren und Raufereien und zog damit den körperlichen Schmerz förmlich an, um seinen inneren Schmerz und die elende Leere, nicht mehr fühlen zu müssen. Er lenkte sich mit allen erdenklichen Aktivitäten ab, um nicht darüber nachdenken zu müssen, was ihm eigentlich fehlte. Unbewusst sehnte er sich nach der wahren und tiefen Liebe – nach Ann – aber in seinem Wachbewusstsein versuchte er diese Leere durch andere Dinge zu kompensieren und erfolgreich zu sein. Er lenkte sich unbewusst ab mit Arbeit und oberflächlichen Freundschaften und Liebesbeziehungen, die ihm nicht wirklich viel bedeuteten, damit ihn niemand mehr so tief verletzten würde.

Er sehnte sich nach Stabilität – etwas, das ihm langfristig erhalten bleibt, ein Zuhause. Diese Sehnsucht rührte daher, dass in seinen vergangenen Inkarnationen immer wieder alles zerstört wurde, was er sich mühselig aufgebaut hatte. Und weil ihm stabile Verhältnisse in seinem Umfeld unbewusst so wichtig waren, fiel es ihm schwer, sich aus alten Situationen zu lösen, selbst wenn sie ihm offenkundig nicht mehr gut taten. Sein Ego-Verstand riet ihm stets, lieber auszuhalten, anstatt sich zu bewegen. Selbst wenn er sich nach einer Veränderung sehnte, weil er längst spürte, dass das Umfeld, in dem er sich befand, ihn regelrecht erdrückte oder ausbeutete.

Apsu strengte sich an und arbeitete wie verrückt, aber egal wie sehr er sich abmühte, nie kam das dabei heraus, was er sich erträumte. Am Ende vieler Tage und eines jeden Lebens fühlte er nur noch innerliche Leere und träumte von der wahren Liebe und Tiefgang. Aber er wusste schon längst nicht mehr, wie es sich anfühlt wirklich zu lieben, sondern verwechselte die irdische Liebe mit Bedürftigkeit und Verlangen.

Dabei war Ann immer zum Greifen nah, sie begegnete ihm in jeder Inkarnation, nur erkannte er nicht, dass sie die einzige war, die es gut mit ihm meinte. Er ließ sich immer aufs Neue von den falschen Versprechungen und Meinungen anderer beeinflussen und traf immer wieder Entscheidungen, die ihn von Ann entfernten und ihm anschließend zum Verhängnis wurden – das war sein Karma.

In einer Mittelalter-Inkarnation war Ann eine Heilerin und sie half dem verletzten Apsu aus einer brenzligen Situation, in die seine Freunde ihn erst gebracht, und dann verwundet zurück gelassen hatten. Apsu begann sich in Ann zu verlieben, aber als seine damalige Begleiterin (die wiedergeborene Kah) dies bemerkte, denunzierte sie ihre Rivalin aus Eifersucht, und Ann wurde daraufhin als Hexe verfolgt und getötet. Apsu erkannt die Intrige zu spät und konnte Ann nicht mehr retten. Er sah sie auf dem Scheiterhaufen brennen und ging daran zugrunde.

Also verließ Apsu diese besondere Inkarnation mit noch größeren Schuld- und Versagensgefühlen und drehte nach seiner Wiedergeburt in ein neues Leben eine weitere schicksalhafte Runde, allerdings wieder mit den gleichen, schwierigen Rahmenbedingungen. Nun kam noch hinzu, dass, sobald er wahre Gefühle für eine Frau (Ann) empfand, eine warnende Ego-Stimme in ihm sagte: „Halt dich von ihr fern oder du verbrennst! Die Liebe ist eine Gefahr und bringt Unglück!“

Und somit unterdrückte Apsu ab sofort nicht nur seine Gefühle, sondern auch seine Leidenschaft, das innere Feuer. Natürlich war ihm all das nicht bewusst und Apsu verlor gänzlich das Gespür dafür, wer ihm gut oder schlecht gesonnen war – er konnte die Wahrheit von der Täuschung nicht mehr unterscheiden. Er konnte nicht hinter den äußeren Schein sehen und stellte ihn auch nicht in Frage. Denn ursprünglich hatte diesen Part ja Ann übernommen – die intuitive Wahrnehmung war ihre Gabe, sie war mit der wissenden Quelle allen Seins verbunden, und erinnere dich: Ann und Apsu sind Liebesseelen, zwei Teile eines Ganzen! Was bei dem einen besonders gut ausgeprägt ist, fällt dem anderen sehr schwer.

Apsu hatte andere, genauso wertvolle Gaben, aber ohne Ann wusste er nicht, in welche Richtung seine Talente und seine (Willens-) Kraft und Stärke zu lenken, sinnvoll und gut war – gut für ihn und andere. Apsu gab seine Träume auf, er glaubte nicht mehr an sie, denn nichts von dem, was er sich so sehr wünschte ging in Erfüllung. Und so wurden seine wertvollen Fähigkeiten und sein Engagement stets von „Fremden“ zu deren Zwecken ausgenutzt und manchmal auch missbraucht.

Auch Ann blieb ihre wertvolle Ur-Gabe im Kern erhalten: ihr „inneres Wissen um die Wahrhaftigkeit der Dinge“. Sie war weise, einfühlsam, kreativ und hatte gute Ideen, konnte diese aber alleine nie erfolgreich umsetzten, weil ihr genau diese leidenschaftliche Umsetzungsgabe (Apsu) fehlte. Aber immer wenn das Schicksal die beiden wieder zusammen führte, funkte die „manipulative Energie“ in Gestalt anderer Menschen dazwischen. Diese Fremdbeeinflussung fand aber immer nur auf Apsu`s Seite statt, denn die fehlende Intuition war ja seine Schwäche. Ann spürte wenn Menschen ihr nicht gut taten, und hielt sich von ihnen fern.

Ann`s Schwäche war hingegen ihre eigene Unsicherheit und ihre unbewusste Angst, angegriffen zu werden, sollte sie zu ihre intuitiven Wahrnehmung stehen und ihr wahres Sein im Außen leben, denn in der Ursprungsgeschichte war sie von der Konkurrentin Kah nicht nur ausgestochen, sondern auch intrigant verunglimpft worden und nur knapp dem Tode entronnen; und in späteren Inkarnationen wurde sie oft als Heilerin oder als Verfechterin der Wahrheit angegriffen oder getötet; ein Schicksal das viele Sternenwesen ereilte, wenn sie ihre angeborenen Fähigkeiten helfend einsetzten, und das war schließlich ihre Natur. Sie taten es einfach ohne darüber nachzudenken.

Je mehr Inkarnationen Ann durchlebte, desto weniger traute sie sich, ihre innere Wahrheit und ihre Überzeugungen nach außen zu tragen, aus dieser unbewussten Angst heraus, dafür angegriffen und „verurteilt“ zu werden – denn verurteilt werden bedeutete für ihre verletzte Seele: den Tod.

 

 ***

 

Ja und so wandeln Ann und Apsu seit Urzeiten getrennt durch viele Leben ohne sich wahrhaftig zu sehen.

Haben die beiden denn gar keine Chance, diesem unglückseligen Kreislauf zu entkommen?

Doch, genau jetzt, zu dieser besonderen Zeit.

Und warum?

Weil in diesem Leben insbesondere Apsu zu ersten Mal eine richtig gute Chance hat, seine Intuition wieder wahrzunehmen und zwar aufgrund der gerade stattfindenden Schwingungserhöhung. Er bekommt Hilfe aus seiner Heimat!

Stell dir vor, Ann und Apsu leben im Hier und Jetzt. Folgendes Szenario:

Sie begegnen sich, fühlen sich sofort zueinander hingezogen und vertraut, als würden sie sich schon ewig kennen (was ja der Fall ist).

Sie blicken sich tief in die Augen und erinnern sich an die tiefe Liebe, die sie verbindet.

Sie erinnern sich an ihre Ursprungsgeschichte, ihre Erdenexpedition, ihre Freude beim Ankommen auf diesem wunderschönen Planeten, ihre Ambitionen und liebevolle Hingabe beim Gestalten und Erschaffen eines neuen Zuhauses in der neuen Erdatmosphäre.

Sie erinnern sich an ihre essentiellen, kosmischen Kräfte und Fähigkeiten, die sie als Sternenwanderer in sich trugen, und durch dieses Erinnern werden diese wunderbaren Eigenschaften, ihre ursprüngliche Seelensessenz, wieder in vollem Umfang aktiviert.

Sie erinnern sich an ihr wunderschönes Reich der Fülle, das sie erschaffen hatten und an die Zufriedenheit und Dankbarkeit ihres Volkes, an die Erfüllung und Glückseligkeit, die ihnen dieses Sein damals gab.

Und dann erinnern sie sich an den Fall ihres Königreichs und ihrer selbst,

sie erkennen die Ursache, die dazu geführt hat: ihren Streit und ihre Trennung.

Und sie erkennen den Grund für ihre Trennung: die manipulierende Energie der Dunkelwesen.

Und dann wird ihnen klar, dass diese Dunkelwesen jetzt keine Macht mehr über sie haben, denn Manipulationen, Täuschungen, Ängste und Lügen sind nur wirksam, wenn sie nicht erkannt und nicht gesehen werden! Was im Verborgenen liegt, kann nicht geheilt und losgelassen werden, was sichtbar ist schon!

Ann und Apsu treffen die Entscheidung, sich nie wieder beeinflussen zu lassen und nun, durch die Offenkundigkeit der Manipulationen und Lügen, ist es auch gar nicht mehr möglich – der dunkle Zauberbann ist gebrochen!

Eine riesengroße Last fällt von ihren Schultern: die illusionäre Schuld, die ihnen suggeriert wurde und die sie so viele Inkarnationen lang festgehalten hat in der niedrigen Schwingungsebene der dritten Dimension.

Ann und Apsu sind erlöst! Frei!

Sie können nun endlich das Geschehene annehmen, vergeben, loslassen und nach vorne schauen.

Sie nehmen sich selbst so an wie sie sind und erkennen, dass ihre Unvollkommenheit und ihre Schwächen genauso zu ihnen gehören wie ihre Stärken … und dass sich ihre Stärken und Schwächen gegenseitig kompensieren, wenn sie gemeinsam wirken und sich einig sind in ihrer Zielausrichtung.

Sie vergeben sich gegenseitig und allen anderen am Drama beteiligten Menschen (auch den „Dunkelwesen“) und

sie vergeben sich selbst und kommen dadurch in die Selbstannahme und in die Selbstliebe, in den inneren Frieden und in die Balance.

Und dann fangen sie behutsam an, ihre Seelenverbindung auf der irdischen Ebene zu erspüren, sich zu heilen, gemeinsam zu wachsen und sich zu lieben, in welcher Form auch immer, ob als Liebespaar oder in einer innigen, bedingungslos loyalen Freundschaft.

Sich umarmend blicken sie glücklich in den Sternenhimmel und überlegen, wie sie ihre Talente nun, in dieser besonderen Zeit des Übergangs sinnvoll und zielgerichtet nutzen können.

Sie lauschen still in sich hinein welche Antwort die Quelle ihnen zukommen lässt, empfangen und setzen sie um … sie tun es einfach – gemeinsam, egal was die anderen sagen und meinen – sie tun was sie glücklich sein lässt, ohne jegliche Fremdbeeinflussung.

Denn sie tun es für sich, ihrer eigenen Heilung willens.

Und wiedervereint erschaffen sie ihr neues, persönliches, kleines Reich der Fülle im Hier und Jetzt – ihr liebevolles Zuhause in der neuen, freien Welt.

Frei von dem manipulativen Sog in die Schattenwelt – dem „Gegenspieler“ der Liebesschwingung in einer Welt der Dualität!

Ann und Apsu`s Wiedervereinigung zieht sich wie ein Wunder durch alle Ebenen, und alle Seelenpaare erkennen sich plötzlich – sehen sich von Seele zu Seele – und gehen durch ihren individuellen Heilungsprozess. Sie alle finden ihre Seelen- und Selbstbestimmung (wieder) und leben ihre Liebesessenz zum eigenen, höchsten Wohle und zum sinnhaften Wohle aller, in einer harmonischen Gemeinschaft.

Ein neues, großartiges Königreich der Fülle entsteht – die neue, freie Erde der fünften Schwingungsebene!

Und auf dieser Neuen Erde leben Ann und Apsu gemeinsam mit ihrem Seelenvolk noch viele Jahre glücklich bis an ihr Lebensende, und kehren anschließend zurück in ihre Sternenheimat, aus der sie gekommen sind.

Happy-End!

 

Wie romantisch und wunderschön … aber so glatt wird es wohl leider nicht laufen, denn Seelenpartnerverbindungen sind entgegen aller Wunschvorstellungen alles andere als einfach und romantisch, sondern sehr kompliziert … schade eigentlich …

Und was steht diesem schönen Happy-End im Weg?

Dieser verflixte, uralte, verdrängte Seelenschmerz, der so tiefe Verletzungen bei Ann und Apsu hinterlassen hat, dass sie ihren Gefühlen und den Zeichen, die sie jetzt bekommen, einfach nicht über den Weg trauen. Sie kommen gar nicht so weit, sich tief in die Augen zu schauen – von Seele zu Seele. Denn ihre größten Wunden sind:

Der Verlust der intuitiven Wahrnehmung und vor allem das Vertrauen in diese innere (göttliche) Führung.

Und der Verlust ihres Selbstvertrauens – das Vertrauen in die eigenen angeborenen (Seelen-)Fähigkeiten und Begabungen.

Das jeweilige Ego der beiden tut alles dafür, dass diese tiefen Wunden – das alte erfahrene Leid – im Seelengrund vergraben bleiben. Ihr Ego glaubt, sie so, durch die Verdrängung der Erinnerung und des Schmerzes, vor einer erneuten Wiederholung des schmerzhaften Dramas schützen zu können, aber genau das ist die Illusion! Denn gerade die Verdrängung führt ja zur ständigen Reproduktion des alten Dramas, um die alten Ängste und Verletzungen anzutriggern – weil die Seele davon befreit werden möchte! Solange dir deine Ängste und (Selbst-)Täuschungen nicht bewusst sind, spiegeln sie sich dir im Außen, damit sie gesehen werden! Aber sobald du sie dir anschaust, sie dir bewusst machst und als zu dir gehörend annimmst, hören diese Spiegelungen auf und deine Seele ist erlöst.

Und wenn Ann und Apsu aber nun mal nicht kapieren, was es mit diesen irrationalen Emotionen, die der andere in ihnen auslöst auf sich hat oder sich weigern hinzuschauen?

Dann bekommen sie wie gesagt Hilfe aus der geistigen Welt, denn in dieser besonderen, gegenwärtigen Inkarnation ist es diesen beiden verbundenen Seelen (wie auch sehr vielen anderen) vorbestimmt aus ihrem karmischen Labyrinth auszubrechen und zu heilen – auf allen Ebenen. Erst jetzt ist es möglich, weil wir uns im Aufstiegsprozess befinden. Durch den stetigen Anstieg der Schwingung und der Energien auf der Erde weitet sich auch das menschliche Bewusstsein aus und das führt zwangsläufig zu einer erhöhten intuitiven Wahrnehmung. Wir können uns nicht dagegen wehren.

Man könnte aber auch sagen: Der Aufstiegsprozess ist nur möglich, wenn die Menschen ihr Bewusstsein und ihre Schwingung erhöhen und genau deshalb wird aus höchster Ebene nachgeholfen.

Die Verbindung zur Quelle ist längst wieder hergestellt und spürbar wie nie zuvor! Wir müssen nur noch lernen, damit umzugehen!

Ein hoch schwingendes Bewusstsein ist immer ein Sein in der Liebe – liebevolle Absichten, Gedanken, Gefühle und ein liebevolles, mitfühlendes, friedvolles Handeln, Dankbarkeit und Wertschätzung.

Angst, Schuld- und Schamgefühle, Zweifel, Misstrauen, Wut, Wiederstand, Ablehnung, Wertung und Verurteilung – alle negativen Emotionen, Gedanken und Intensionen  – haben eine niedrige Schwingung und halten die Menschen in der dreidimensionalen Ebene, der Schattenwelt, fest.

Aber es ist vorbestimmt und im Sinne des göttlichen Planes, dass Ann und Apsu mit ihrem Seelenvolk jetzt in den Aufstiegsprozess gehen; genau wie viele andere Menschen, die sich gerade auf der Erde befinden, indem sie ihre eigene Schwingung erhöhen – durch Bewusstwerdung.

Ann und Apsu`s Seelen wissen das, aber ihre menschliche Persönlichkeit kann sich nicht daran erinnern.

Die Seele weiß was zu tun ist, der Verstand verhindert es.

Stell dir also vor, Ann und Apsu treffen in diesem Leben aufeinander. Ihre Seelen werden sich erkennen, ganz sicher. Das bedeutet, dass sie sich gewiss zueinander hingezogen fühlen … es aber gleichzeitig nicht verstehen. Ihr Verstand begreift diese irrationalen (weil uralten) Gefühle, die der andere in ihm auslöst einfach nicht, denn ihre Lebensumstände sind so gestrickt, dass sie irgendwie nicht zusammenpassen, und zwar aus folgendem Grund:

Der Sinn ihrer Begegnung ist, sich an ihren Ursprung zu erinnern – an ihre uralten Kräfte, denn diese werden jetzt, im Aufstiegsprozess dringend gebraucht. Ann und Apsu (alle Seelen, die jetzt in den Aufstieg gehen) können aber nur in ihre Kraft kommen, wenn sie vorher ihre Wunden heilen, und dazu müssen sie diese erst einmal erkennen – sich erinnern. Nun hat ihr Ego diese alten Verletzungen aber zum Selbstschutz, um den Schmerz ertragen und überleben zu können, so tiefst wie irgend möglich im Unterbewusstsein vergraben; und das ist nicht bereit, diesen alten Schattenthemen nochmal an die Oberfläche zu holen, denn das würde bedeuten, den alten Schmerz erneut zu fühlen. Und davor will sie ihr Ego-Verstand schützen.

Aber genau das wäre die (Er-) Lösung:

Sich erinnern, den Schmerz ein letztes Mal fühlen und ihn anschließend in Frieden gehen lassen. Vergeben was war und Annehmen was ist. Nur das unterbricht den ewigen Wiederholungskreislauf.

Also wie kriegt die göttliche Synchronisation es hin, dass Ann und Apsu sich trotzdem erinnern?

Indem ihnen ihre alten Verletzungen (das alte Drama) mit den damit verbundenen Emotionen getriggert werden und zwar solange, bis es „klick“ macht. Ihr Umfeld, ihre ganze Lebenskonstellation ist (auf der Emotionsebene) ein modernes „Remake“ der alten Geschichte, auch wenn ihnen das Alltagsleben so unbedeutend erscheint.

Und darüber hinaus spiegeln Ann und Apsu sich gegenseitig: So sehr sie sich auch mögen und die (alten) Stärken im Gegenüber sofort erkennen und lieben, genauso sehr verletzen sie sich gegenseitig unbewusst (!). Und zwar weil sie, ohne es zu merken, in den alten Wunden des Gegenüber herumstochern, mit dem Seelensinn, die alten, verdrängten Gefühle im anderen an die Oberfläche zu holen – sich zu erinnern.

Und dabei sind beide, die Ann und der Apsu von heute, völlig irritiert angesichts der emotionalen Wucht, egal ob positiv oder negativ, die der andere regelmäßig in ihnen hervorruft (da ihre Gefühle bezogen auf die heutige Situation völlig unverhältnismäßig erscheinen).

Weil beide nicht verstehen, was da vor sich geht und es natürlich sehr anstrengend und verletzend ist, entscheiden sie sich lieber für den Rückzug, vorzugsweise immer abwechselnd, und können sich doch nicht vergessen. Denn ihre Seelen lassen sie nicht so einfach davon kommen und ziehen sich immer wieder magisch an, denn sie lieben sich aus einer höheren Ebene betrachtet und möchte endlich wieder Zuhause ankommen. Und die göttliche Führung orchestriert das „drum herum“.

Natürlich ist es Ann, die weibliche, intuitive Seelenhälfte, die als erstes erwacht und sich erinnert. Für Apsu ist es viel schwerer, weil er sein Vertrauen in die Intuition völlig verloren hat und alles mit dem Verstand greifen und erklären möchte. Aber das funktioniert nicht mehr. Was in Seelenpartnerschaften geschieht, geht über die irdische, verstandesorientierte Erfahrungsebene hinaus und ist mit Analyse, Logik und (Nach-)Denken nicht greifbar. Es kann nur gefühlt verstanden werden. Die geistige Welt kommuniziert über Gefühle, Träume, Visionen und gefühltes Wissen, intuitive Eingaben, Bilder, Musik usw.

Und als wäre das nicht schon schwer genug, ist da ja auch heute noch diese nervige, manipulierende Energie, die im Hintergrund agiert und die Fäden zieht, Apsu beeinflusst und täuscht, ohne dass er es merkt oder wahrhaben will. Er weiß auch heute einfach nicht, wem er vertrauen soll. Bisher hat er sich unbewusst immer wieder dafür entschieden, seinem (fremdkonditionierten und beeinflussten) Verstand zu folgen und seine Seelenwünsche als Illusion zu betrachten. Aber jetzt hat sich etwas verändert:

Apsu nimmt seine Seelenstimme und Herzensgefühle heute viel klarer und intensiver wahr als je zuvor, aber er ist so unglaublich misstrauisch. Er traut dieser inneren Wahrnehmung nicht über den Weg und wagt es nicht, seiner Seelenstimme zu folgen und sich zu bewegen. Er wartet lieber ab, weil er auf keinen Fall etwas falsch machen will. Er denkt unbewusst, wenn er jetzt einen Fehler macht, wird wieder mit einem Schlag alles zerstört, was er sich mühselig sein ganzes Leben lang aufgebaut hat. Und die wahre Liebe bedeutet Gefahr: „sich die Finger zu verbrennen“ … zu verbrennen – endgültig.

Er glaubt, sein Seelenruf – die Wahrheit – ist die Illusion.

Er grübelt und grübelt, dreht sich aber nur im Kreis, im Gedankenkarussell. Aber durch seinen Stillstand, dem Verharren im Alten (was aber unbedingt abgelöst werden muss), behindert er den Aufstiegsprozess, was unangenehme Konsequenzen für ihn hat:

Wenn er sich nicht freiwillig bewegt, greift die göttliche Führung ein. Das bedeutet, dass ihm seine Schattenthemen jetzt unerbittlich gespiegelt werden, immer wieder. Die universelle Synchronisation sorgt dafür, dass ihm eine (Selbst-) Lüge und ein Schattenthema nach der anderen um die Ohren fliegt, solange bis er begreift, dass und wie er manipuliert wurde oder sich selbst manipuliert hat. Seine alte, „heile“ Welt – seine Schneekugel – gleitet ihm aus den Händen und er kann nichts dagegen tun. Da er die vielen Zeichen, die ihm bereits gesandt wurden nicht sehen wollte, wird er nun gezwungen aufzuwachen. Und zu fühlen:

Den Schmerz und den Kummer, der uralt ist und der sein verletztes Herz ganz verschlossen hatte, so dass er gar nichts mehr fühlen konnte – auch nicht die Wahrheit. Er fühlt sich heute, in der Gegenwart, wie der gefallene König Apsu in der Urgeschichte und er hat die gleichen Sehnsüchte.

Heute – jetzt – darf Apsu erkennen, was ihn damals davon abgehalten hat sich wieder mit Ann zu vereinen:

Seine verdrängten Ängste und die (Selbst-)Manipulation! Sie sind die Illusion!

Der Ruf seines Herzens – seiner Seele – ist die Wirklichkeit und der wahre Weg ins Glück, auch wenn das Ziel noch nicht sichtbar ist!

Apsu darf erkennen, dass es seine Entscheidung ist, ob er sich weiterhin von anderen und seinem Ego-Verstand manipulieren lässt oder ob er anfängt, seinem intuitiven Gefühl zu vertrauen und endlich seinem Herzen zu folgen.

Apsu dachte sein Leben lang, dass nur sein Verstand die Wahrheit kennt und seine Seelenträume unerfüllbare Illusionen sind, und dass er nur wieder aufs Neue verletzt werden würde, wenn er ihnen folgt.

Aber es ist umgekehrt (spiegelverkehrt):

Was sein Herz, die Stimme seiner Seele, ihm mitteilt ist die Wahrheit und seine alten, konditionierten, verstandesorientierten Denkmuster sind die Täuschung, denn der Verstand ist manipulierbar und fremdbeeinflusst – sein Verstand wurde getäuscht.

Aber das kann nur er alleine herausfinden. Er muss es selbst fühlen! Nur dann findet er das Vertrauen in sich selbst und in die göttliche Führung wieder und erkennt die Wahrheit.

Er darf lernen, die Wahrheit zu fühlen und den ersten (für ihn unglaublich schweren) Schritt zu wagen. Nur er kann den Kreislauf durchbrechen und den dunklen Zauber auflösen! Und zwar indem er tut, was der Sternenkönig Apsu sich nicht traute, weil er sein Selbstvertrauen und seine Intuition, verloren hatte: sie wiedervereinen mit Ann, die ein Teil seiner Seele ist.

 

***

 

Ja, es ist immer der Schmerz, der uns erwachen lässt. Ann erging es nicht anders, nur ist sie Apsu vorausgegangen. Ihre alte Scheinwelt ist in diesem Leben genauso zerbrochen damit sie erwacht. Aber es ist ihr leichter gefallen, ihrer Intuition zu folgen, denn das ist ihre urweibliche Essenz. Dennoch fühlt auch sie ihre alten Seelenwunden und befindet sich in dem Prozess, sie anzunehmen, zu heilen und sich zu vergeben. Sie weiß, dass es Apsu gibt, irgendwo da draußen und dass er sie in diesem Leben findet.

Aber sie darf  ihr Leben nicht mit Warten verschwenden, sie sollte zeigen, wer und was sie wirklich ist! Ihre einzigartige Seelenessenz leben – Jetzt, unabhängig und frei.

Frei von ihren eigenen Ängsten und Schattenmonstern, frei von der Illusion, angegriffen und verurteilt zu werden für das, was sie ist. Frei in dem Wissen, dass es in diesem Leben nichts und niemanden mehr gibt, der sie davon abhalten könnte, endlich wieder strahlend und kraftvoll zu sei. Sie ist bereits unantastbar und unverletzbar! Sie ist geschützt, eben weil sie ihre Wunden, ihre Verletzungen, ihre Schwächen (ihre Schattenanteile) sehr gut kennt und angenommen hat. Sie hat sich getraut, ihnen – sich selbst und ihrer Vergangenheit – zu begegnen und sie liebevoll als einen Teil ihrer selbst in ihr ganzes Sein zu integrieren. Und deshalb besteht keine Notwendigkeit mehr, dass  sich Ann`s Ängste im Außen spiegeln. Stattdessen bekommt sie jegliche (göttliche) Hilfe, die sie benötigt.

Alles was du für deinen Weg braucht, manifestiert sich im Außen, sobald die Schattenarbeit getan ist!

Deine Schattenseiten gehören genauso zu dir wie dein Licht und erst, wenn du dich mit deinen Schatten ausgesöhnt hast, bist du ganz und vollständig und kannst deinen wahren Wert erkennen: deine Gaben und Talente, mit denen du in diese Welt hineingeboren wurdest, und erst dann kannst du sie frei leben, sie in die Welt tragen und unabhängig sein. Sie haben nichts damit zu tun, was du in diesem Leben gelernt hast. Sie sind das göttliche Geschenk, das eine jede Seele in sich trägt, ihre einzigartige Seelenessenz.

Hey du, liebe Ann da draußen, finde jetzt deine Seelenessenz und deine göttliche (Auf-)Gabe! Denn die Neue Welt wartet darauf, dass du deine Talente in der Leichtigkeit des Seins lebst und selbstbewusst zeigst, und dass du deinen Platz einnimmst! Das Seelengeschenk muss nicht immer die Ausübung eines Berufes oder etwas scheinbar Großes sein. Es könnte auch deine wundervolle Begabung und Berufung sein, dich liebevoll um deine Familie, Tiere oder die Natur zu kümmern, anderen ein guter Zuhörer zu sein oder dein sonniges Lachen in die Welt zu tragen, damit es andere wärmt. Deine Seelenessenz ist das, was dich erfüllt und was dich glücklich sein lässt, völlig unabhängig davon was um dich herum geschieht. Deine Selbstverwirklichung hat nichts mit deinem Seelenpartner zu tun, höchstens insofern, dass du ihm voraus gehst – als intuitive Hälfte einer Ganzheit. Eines Tages wird dein Apsu dich finden, wahrscheinlich dann, wenn du ganz und gar in dir selbst angekommen bist – in deiner Selbstliebe und deinem Selbstwert.

Deine Selbstverwirklichung ist deine Heilung!

Werde wieder zur Herrscherin deines eigenen Königreiches und fang an, den fruchtbaren Boden deines Landes zu bestellen!

Deine Selbstverwirklichung heilt Apsu gleich mit, denn ihr seit verbundene Seelen und spürt euch gegenseitig, auch wenn ihr auf der physischen Ebenen voneinander getrennt seid. Deshalb hilft es auch ihm, wenn du in deine Kraft kommst. Ich glaube sogar, er kann dich nur finden – sehen – wenn du deinen eigenen Weg auch tatsächlich gehst und in deinem strahlenden Sein erblühst, um deiner selbst Willen.

Denn aus der höchsten Ebene heraus betrachtet, existieren Ann und Apsu in einem jeden von uns und Ann`s (egal ob Mann oder Frau) erste Aufgabe ist es, ihren inneren Apsu, ihren inneren, männlichen Anteil, von ihrem Seelenwissen und Wünschen zu überzeugen! Denn bei den meisten Menschen überwiegt derzeit noch der männliche, verstandesorientierte, innere Anteil – denn so wurden wir in unserer Kindheit konditioniert und geprägt.

Ann und Apsu repräsentieren die urweibliche und die urmännliche Energie, die jeder Mensch, egal ob Mann oder Frau, in sich trägt; und es geht jetzt, in dieser besonderen Zeit darum – für einen jeden von uns – diese beiden Urenergien ins Gleichgewicht zu bringen und gleichwertig zu vermischen:

Bilde eine gleichwertige Einheit aus deiner eigenen weiblichen und deiner eigenen männlichen Seelenhälfte – aus Seele und Verstand – und fokussiere dich auf deine eigenen, inneren Ziele und Seelenwünsche! Ohne dich von anderen beeinflussen zu lassen!

Es geht im Aufstiegsprozess darum, dass unsere Seele und unserer Verstand eins werden und am selben Strang ziehen, und dass der Verstand das Steuerruder dem Ego entzieht und der Seele übergibt, sie aber treu und loyal, im tiefen Wissen, dass sie ihn sicher führt, mit seinen wertvollen, unverzichtbaren Fähigkeiten unterstützt.

Deine Seele kennt den richtigen Weg, denn sie ist die Verbindung zur Quelle der Schöpfung.

Du könntest die Geschichte jetzt ein zweites Mal lesen und das Wort „Ann“ durch meine Seele, und „Apsu“ durch mein Verstand ersetzten. Ich bin mir sicher, du findest dich in beiden wieder.

Wir möchten so gerne unserer Seelenstimme folgen, aber das wird uns nicht leicht gemacht, denn die dunkle, manipulierende Energie ist gerade unglaublich stark. Ich würde sie als den „Sog in die tiefschwingende, materielle Ebene“, in die 3-D-Matrix, bezeichnen und diese wird offensichtlich von den Mächtigen der Welt gesteuert und für ihre Zwecke genutzt. Der Sog der 3-D-Matrix versucht uns vorsätzlich und mit allen unlauteren Mitteln zu locken und dort festzuhalten.

Aber wir haben die Wahl, ob wir uns beeinflussen lassen oder nicht!

Wir haben diese Wahl, sobald wir die Beeinflussung erkennen – sobald wir sie sehen! Wenn du den Schatten kommen siehst, kannst du bewusst agieren, z.B. Grenzen setzen oder gehen oder dich nicht mehr lenken oder benutzen lassen. Du kannst bewusst deine Schwingung erhöhen! Solange das Dunkle im Verborgenen liegt, bleibt dir nichts anderes übrig als zu reagieren und die Scherben einzusammeln. Es ist deine Entscheidung, ob du hinschaust und dein eigenes Verhalten, deine eigenen Gedanken, deine eigenen Emotionen und deine eigenen Ängste hinterfragst. Und es ist deine Entscheidung, ob du die Verantwortung für deine Wahrheit übernimmst, oder Schuldige im Außen suchst.

Genau deshalb existiert sie, diese manipulative Energie, der Sog in die niedere Schwingung – und ist doch aus höchster, spiritueller Sicht nur eine Illusion (der Gegenpol der Liebesschwingung in einer dualen Welt), denn sie ist „nur“ eine Spiegelung deiner tiefsten, alten Ängste und deshalb unwirklich. Du kannst sie auflösen, wenn du dich selbst erkennst und dadurch deine Schwingung erhöhst. Das Gefängnis, in dem du dich gefangen fühlst, existiert nur in deinem begrenzten Verstand.

Du selbst hast den Schlüssel, um dich daraus zu befreien.

Die manipulative Energie begegnet uns zweifellos in der Realität in Form von egoistischen Menschen, die andere skrupellos ausnutzen, um ihr eigenes Ziel zu erreichen. Oder sie begegnet uns in schwierigen, erschreckenden oder tragischen Situationen und Umständen, in denen wir uns schutzlos und ohnmächtig fühlen.

Und es gibt auch Menschen in unserem Umfeld, die uns unbewusst beeinflussen und leider auch manchmal manipulieren und täuschen, aus ihrer eigenen Angst und Bedürftigkeit heraus. Sie versuchen uns daran zu hindern unseren eigenen Weg zu gehen und gut für uns selbst zu sorgen – unseren eigenen Seelen-Träumen zu folgen. Sie versuchen uns festzuhalten, weil sie selbst noch nicht so weit sind, voranzuschreiten; sie brauchen noch ihre Zeit in der alten Welt um zu lernen und sich selbst zu erkennen. Und das ist okay so, aber es hat nichts mit dir zu tun. Das können alte Freunde sein, dein Partner, Elternteile oder Arbeitskollegen. Aber wenn du immer versuchst, es allen anderen recht zu machen, lässt du dich selbst (deine Seele, die Ann in dir) im Stich. Wahre Liebe lässt frei! Wer wahrhaftig liebt, möchte dass es seinen Liebsten gut geht und benutzt sie nicht dafür, dass es ihm selbst gut geht, denn das ist egoistisch und der Angst entsprungen. Und dieses unbewusste Verhalten gilt es im anderen zu erkennen und die Verantwortung dafür dort zu belassen, wohin sie gehört.

Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich!

Das Schuldgefühl, das dir eingeredet wird ist die Illusion. Und genauso wäre es eine Illusion und Selbsttäuschung, die Schuld wiederum in den Menschen zu suchen, die dich in der Vergangenheit negativ beeinflusst haben.

Vergebung ist das Zauberwort und der Schlüssel, der den dunklen Zauber auflöst – und der die Welt emporhebt in das Goldene Zeitalter.

 

***

 

Die Welt ist heute so wie sie ist, weil die meisten Menschen ihre Ann, ihre intuitive Seele, schon vor langer Zeit „im Stich gelassen“ haben, und es ist dringend an der Zeit, dass ihr Apsu (der Verstand) aus seinem Tiefschlaf erwacht und zu ihr zurückkehrt, und dass die beiden sich wiedervereinen!

Deine Seele weiß, was zu tun ist.

Erinnere dich:

Ann ist ein Teil von dir, deine intuitive, mit der Quelle verbundene Seelenhälfte.

Was hat sie gemacht, bevor sie sich in die Schattenwelt hat fallen lassen?

Sie schrieb alles auf, was sie braucht, um sich zu befreien und um wieder nach Hause zu kommen!

Und sie versteckte dieses Wissen so gut, so dass nur sie diese Wahrheit finden würde. Damit niemand sie je wieder täuschen und davon abhalten könnte, ihren Herzensweg zu gehen.

Deine Seele kennt die Wahrheit.

Lass sie die Richtung bestimmen und hab vertrauen – in dich und in die göttliche Führung. Aber du musst dich bewegen! Wenn es dir nicht gut geht, bewege dich, bewege deine Gedanken ins Positive, erhöhe deine Schwingung … bewege dich in die Richtung, in die du gehen willst, die sich gut für dich anfühlt, in die es dich magisch zieht. Fokussiere deine Gedanken und Gefühle auf dein Seelen-Ziel, damit sich etwas Neues im Außen spiegeln kann.

Kein Gott kann dich retten, wenn du seine Zeichen ignorierst. Er kann dir die Tür zeigen, aber durchgehen musst du selbst. Du triffst die Wahl.

Und egal wie irrational dir dein Seelenruf auch erscheint, trau dich und lass dir deine Herzenswünsche von deinem misstrauischen, zweifelnden Ego-Verstand nicht anschließend wieder zerreden und wegnehmen.

Woran erkennst du, ob deine Wünsche deiner Seele oder dem Ego entsprungen sind?

Deine Intuition führt dich, ohne dir das Ziel, das Endergebnis, zu verraten. Und das ist so schwierig für den Verstand, denn er arbeitet anders: er hat ein Ziel, denkt nach und macht einen Plan, wie er sein Vorhaben erfolgreich in die Tat umsetzen könnte. Er grübelt viel und macht sich viele Gedanken, auch über die Meinung anderer. Und er glaubt, dass er nur zufrieden und glücklich sein kann, wenn er das Ziel erreicht hat. Der Seele hingegen ist der „Erfolg im Außen“ völlig egal und sie kennt das Ziel nicht. Sie möchte nur glücklich sein, unbeschwert, wild und frei – und zwar jetzt! Nicht erst, wenn sie das Ziel erreicht hat. Sie weiß, dass immer gut für sie gesorgt ist, wenn sie der göttlichen Führung folgt und vertraut darauf, dass sie etwas Wundervolles hinter der Ziellinie erwartet – Fülle. Sie weiß es ganz sicher, denn sie kann es fühlen – sie fühlt sich bereits jetzt erfüllt, indem sie ihren Weg geht (endlich gehen darf).

Deiner Seele zu folgen ist wie in einer nebeligen Sternennacht in ein Boot zu steigen. Du folgst dieser sanften Stimme, die dir immer wieder liebevoll zuflüstert: „Da geht es lang – trau dich!“ Du lichtest den Anker und legst ab, mit einem mulmigen Gefühl im Bauch und wackeligen Knien, und trotzdem schaust du mutig nach vorne und nicht mehr zurück. Du gleitest mit deinem Boot hinein in den Nebel der Nacht. Der Mondschein wühlt deine Gefühle auf und spiegelt dir deine Ängste wieder einmal auf der glitzernden Wasseroberfläche. Du schaust sie ruhig und besonnen an und schon lösen sie sich auf, denn du weißt, dass du gut vorbereitet und geführt bist. Und diese tiefe, innere Gewissheit lässt dich zurückfinden in deinen Frieden und in deine Balance. Du weißt nicht, was dich am anderen Ufer erwartet, aber du weißt, dass es richtig ist, in diesem Boot zu sitzen. Du fühlst es ganz tief in dir und du fühlst, dass du zutiefst geliebt bist und dass die Trennung längst aufgehoben ist.

Hab Vertrauen, Sternenwanderer, sei du selbst und lebe was du bist –

Hier und Jetzt!

 

 


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